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Meningeom

Ein Meningeom (syn.: Meningiom, Meningeoma, engl.: meningioma) ist ein benigner ("gutartiger") Hirntumor. Er entsteht durch die Entartung von Zellen der Arachnoidea (einer Hirnhautschicht). Chakteristisch ist sein langsames und verdr�ngendes Wachstum. Maligne Entartungen sind m�glich.

Vorkommen

Das Haupterkrankungsalter liegt im 5. Lebensjahrzehnt, wobei Frauen im Verh�ltnis 3:2 h�ufiger betroffen sind. Multiples Auftreten von Meningiomen ist charakteristisch f�r die Neurofibromatose (Morbus Recklinghausen). Zu therapeutischen Zwecken angewendete Bestrahlungen des Kopfes f�hren zu einem im Vergleich zur Normalbev�lkerung geh�uften Auftreten.

Pathologie / Morphologie

Meistens befinden sich Meningiome an der Falx, am Keilbeinfl�gel, an der Olfaktoriusrinne und setzen sich in der Regel gut vom angrenzenden Hirngewebe ab. Die Schnittfl�che sieht grau und k�rnig aus. In manchen Formen ist im Mikroskop eine Zwiebelschalenformation der Tumorzellen zu beobachten. Verkalken diese, werden sie Psammomk�rper genannt. Nach der WHO-Klassifikation sind derzeit 13 histologische Typen bekannt, die je nach Rezidivh�ufigkeit und Prognose als Grad I, Grad II (atypisches Meningeom) Grad III (anaplastisches Meningeom) eingestuft werden.

Symptome

Kopfschmerzen und Neurologie|neurologische Ausf�lle. In der Schwangerschaft kann das Wachstum der Meningeome beschleunigt verlaufen, eine m�gliche Erkl�rung sind die in den Tumorzellen regelm��ig vorhandenen Progesteron-Rezeptoren. Zuf�llig entdeckte Meningeome k�nnen auch gar keine Symptome machen und m�ssen, wenn sie nicht rasch gr��er werden, dann auch nicht unbedingt operiert werden.

Diagnostik

R�ntgen, Angiografie, Computertomografie, Kernspintomografie.

Das bildgebende Verfahren der ersten Wahl ist beim Meningeom die Kernspintomografie, da dieses Verfahren den gr��ten Weichteilkontrast besitzt und in typischen F�llen die sichere Diagnose eines Meningeoms erm�glicht.

In T2-gewichteten Aufnahmen stellen sie sich im Gegensatz zu vielen anderen Tumoren als schwarze Masse (isointens) dar, die dunkler als das umgebende Hirngewebe ist.

Die meisten Meningeome wachsen sph�risch oder globul�r unter Beibehaltung ihrer soliden Masse. In manchen F�llen k�nnen sie Hirnh�ute oder Knochen durchbrechen. Daneben beobachtet man bevorzugt im Os sphenoidale eine plaquef�rmige Ausbreitung.

Therapie

Neurochirurgische Entfernung des Tumors. Eventuell auch eine Strahlentherapie.


Die Informationen dienen der allgemeinen Weiterbildung. Sie k�nnen in keinem Falle die �rztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie �rztlichen Rat einholen.

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